Hello Mr. Gatsby!

Mit Knickerbocker, endloser Zigarettenspitze, Stirnband und Schiebermütze ab in die Ehe.

Was war das für ein Fest?! Da hätte der werte Mr. Gatsby aber Augen gemacht. Kaum ein Gast hat sich bitten lassen ... jeder hatte mindestens ein Accessoire der 20er Jahre - manche hatten sogar komplette Outfits. So freundliche, herzliche und unglaublich liebenswürdige Menschen wie Nessi und Mo, haben nichts anderes verdient als sich so emotional von ihren Liebsten begleiten zu lassen und so ausgelassen mit der ganzen Bagage zu feiern.

Ich könnte mehr als 1.000 Worte dafür finden ... aber machen wir es kurz: Es war einfach ergreifend und wunderschön.

Geile Leute ... wie sehr ich das einfach liebe! Danke.

Workshoptime - noch schnell was lernen bevor die Hochzeiten starten

Ab nach … äähh Pfungstadt! Wohin?!

Olli, Nadine, Jan, Nicole, Kate und Sergej

Anfang des Monats hieß es für mich ab nach Frankfurt, naja eigentlich ab nach Pfungstadt kurz hinterm AdW. Auf dem Plan stand knapp 36 Stunden mit einem Haufen Verrückter zu verbringen und über Fotografie zu sprechen. Man könnte es Workshop nennen – angefühlt hat es sich aber eher nach einem Treffen mit guten Freunden die sich lange nicht mehr gesehen haben. Mit von der Partie waren die tierliebe aber müde Kate, unser Sonnenschein Nicole, Jan die Raubkatze, Sergej the host und die Organisatorin des Spektakels, die wundervolle Nadine. Jeder für sich ein beeindruckender Fotograf, wie ich aber herausfinden durfte, noch viel tollere Menschen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es rüber ins Wohnzimmer und zack waren wir schon mitten in der Vorstellung - im Vortrag - in der Diskussion.

Einmal die Buchse runter bitte

Als es losging wurde aus dem munteren Geplapper ein durch Sergej geleitetes super entspanntes Gespräch. Wir haben über Ängste und Angst im Allgemeinen gesprochen, über inspirierende Leute wie Vivian Maier, Anton Corbijn, Anders Petersen, James Nachtwey oder Caspar David Friedrich und haben uns natürlich der Gruppe etwas ausführlicher vorgestellt. Das war der Moment wo klar wurde, dass die Gruppe das Potenzial hat über alles offen und ehrlich sprechen zu können.

„Ich täusche einfach Magen-Darm vor!“

Dann ging es weiter im Programm, bis auf einmal vollkommen unangekündigt der Satz kam „Morgen werden wir ein Paar fotografieren und ich möchte, dass jeder von euch ein Foto macht, dass er bislang so noch nicht gemacht hat!“ BOOM – diese Bombe kam ohne Vorwarnung! Ein Blick in die Runde und allen war anzusehen, dass sich ihre Gedanken nur noch darum kreisten „Shit! Was mache ich morgen bloß für ein Foto?“. Challenge accepted?! Ähh, klaro.

Bevor wir am nächsten Tag aber an diese Aufgabe durften, entschied das Los darüber mit welchem Partner wir ein „Selbstportrait“ schießen. Die drei Paare die dabei entstanden sind würde ich mal bezeichnen als

  1. Die Nikongirls – Nicki und Nadine
  2. Die Macher – Jan und Sergej
  3. Die Asia-Connection – Kate und Olli

Aufgabe: Überlege dir den Aufbau, den Ausdruck und die Aussage deines Selbstportraits und drücke deinem lebenden Stativ (deinem Partner) die eingestellte Kamera in die Hand und los geht’s. Danach wurden die Bilder dann besprochen.

 

Botox-Boy is in da house

Als die Portraits besprochen wurden, waren wir spätestens an dem Punkt, dass wir alle unsere Gedanken frei aussprechen konnten. Es war einfach eine freundschaftliche Atmosphäre – einfach wohlwollend und wenn Kritik geäußert wurde, dann absolut freundlich und auf Augenhöhe.

Da man mit Bildern von sich selbst meist strenger ist als mit allem anderen – war mein Gedanke zu meinem Portrait „Oh, ich sollte an der Stirn dringend mal über Botox nachdenken“ J. Die Gedanken der anderen waren da schon etwas tiefgreifender als meine und es hat mich einfach umgehauen wie viel das Bild anscheinend über mich verraten hat. Fast alles was interpretiert wurde in der Runde war richtig. Wer bis hierhin gelesen hat darf mir gerne schreiben was er in dem Bild sieht – wer richtig liegt, bekommt vielleicht etwas geschenkt – wer weiß :-).

Nach der Portraitbesprechung waren alle ziemlich geflashed – es ging nämlich nicht nur mir so, dass so vieles über einen gesagt wurde was richtig war. Solltest du lieber Leser einer dieser oben benannten Chaoten sein – vielen Dank schon einmal an dieser Stelle.

Sag mir welches Eis du isst und ich sage dir wer du bist

Wer es nicht weiß, früher habe ich mir mein Geld in einer Eisdiele verdient und habe da herausragende Menschenkenntnis erlangt. Wenn ich eine Person sehe und einschätzen kann, kann ich auch sagen welches Eis sie isst.  Abends haben wir das direkt ausprobiert und siehe da … kein einziger Treffer. War wohl nix mit der herausragenden Menschenkenntnis.

Warum liegt hier denn Stroh?

Was soll ich sagen? Ein Treffen mit Freunden ist wie ein stundenlanges Telefonat bei dem man vom einen zum nächsten Thema kommt und am Ende nicht weiß worüber man gesprochen hat. Wir haben bis spät in die Nacht Bier und Gin getrunken, es wurde gesungen und vor allem geredet und geholfen.

Aus Botox-Boy wird ...

Sonntag wurde dann geshootet mit dem vermutlich süßesten Paar der Welt. Während einer fotografierte haben die anderen nachgedacht was sie jetzt machen, haben getanzt oder haben mich fotografiert. Eigentlich wollten wir reihum gehen und uns gegenseitig fotografieren, dazu ist es aber leider nicht mehr gekommen. Ich stehe also noch in der Schuld von einigen. Ich persönlich kann aber sagen, dass ich ziemlich unterschiedliche Portraits von mir erhalten habe.

Was habe ich denn jetzt eigentlich mitgenommen?

Als erstes habe ich gelernt, dass man als Fotograf auf seinem Portrait keine Kamera bei sich haben muss. Danke - das habt ihr mir ziemlich schonend beigebracht :-)

Mir wurde keine neue Technik beigebracht, es wurden keine Knöpfe an meiner Kamera erklärt und Doppelbelichtungen verstehe ich bis heute nicht. Mitgenommen habe ich aber, dass man sich doch mal mehr zutrauen darf als man denkt, dass Regeln fucking noch mal gebrochen werden dürfen und dass man sich viel mehr mit sich selbst und seinem Weg  beschäftigen sollte als mit dem ganzen drumherum. Der wichtigste Punkt ist allerdings, dass ich einfach inspiriert wurde von diesem Hühnerhaufen. Ich bin energiegeladen nach Hause gefahren (na gut und blöderweise auch geblitzt worden) und die Zeit mit meinen neuen Freunden hat mich gelehrt mutiger zu sein, mehr auszuprobieren und weiter den Weg zu gehen um herauszufinden wer dieser Olli eigentlich ist. Danke für eure Inspiration - danke für den Hangout.

Marrymag + Olli Holzmann Fotografie

Der Postbote war heute da 😍😍😍.  

Es ist soo cool seine Fotos abgedruckt in einem Magazin zu sehen - ich kann es kaum glauben. 

Bald löse ich auf welche Bilder im Marrymag gelandet sind. Es können sich auf jeden Fall mehrere Paare freuen.  

Das Magazin erscheint am 30. November 2016. Schaut es euch an. Astrid und Chris vom Marrymag-Team haben mal wieder super Arbeit geleistet, einfach ein tolles Magazin. 

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Portraits am Tegernsee mit Betty und Dominik

Auf eine kleine Rundreise um den Tegernsee haben uns Betty und Dominik genommen. Wir haben uns am Gut Kaltenbrunn getroffen und sind dann von Gmund weiter nach Tegernsee, Rottach-Egern und St. Quirin. Die beiden kannten den ein oder anderen Insider-Tipp bzw. die Orte der Einheimischen. Das Wetter war mal wieder großartig - viel besser waren aber ehrlich gesagt die beiden.

Hier ist die erste Vorschau von Betty und Dominik.

Paarfotos am Tegernsee

Am wunderschönen Wallberg am Tegernsee sollte die Reise losgehen mit Kristina und Patrick. Nachdem wir gemeinsam hochgefahren sind und die tolle Aussicht genießen konnten, ging es nach einem Kaffee auch schon los. Zeitlich leider etwas begrenzt, da wir die letzte Gondel ins Tal nehmen wollten, ging es danach allerdings weiter in Rottach-Egern direkt am Tegernsee.

Vielen Dank an die Bootsvermietung Reiffenstuel, die ins ein richtig schickes Boot zur Verfügung gestellt hat. Hier sind ein paar Bilder vom gemeinsamen Shooting - weitere werden folgen.

Das nächste Paket ist unterwegs

Es geht weiter mit den Bescherungen. Nachdem ich im Juli die Hochzeit von Anni und Julian am Landhotel Voshövel fotografieren durfte, ist heute das Paket mit der kompletten Hochzeitsreportage in die Post gegangen. Spätestens übermorgen sollten die Fotos also beim Brautpaar sein.

Hier ist eine kleine Vorschau - bald gibt es dann noch mehr von dem süßen Brautpaar.

Hin und wieder

... denke ich mal daran ein Bild zurückzuhalten, damit ich den Brautpaaren an ihrem Hochzeitstag noch eine kleine Freude machen kann. Bei einer besonderen 08/15-Hochzeit letztes Jahr, habe ich glücklicherweise daran gedacht. Zwei ganz liebe Menschen haben uns letztes Jahr teilhaben lassen - nochmal alles Gute Sarah und Dennis für die nächsten unzähligen Hochzeitstage die ihr hoffentlich noch feiert.

Blumenmädchen

Wenn man die Freundin der Braut ist ...

dann darf man sich auch mal den Brautstrauß schnappen. Schaut euch mal die süße Maus an. Ich bin gerade über die Fotos gestolpert und kann gar nicht verstehen warum ich diese hier noch nicht gezeigt habe. Natürlich habe ich erstmal ganz brav Mama und Papa gefragt - die beiden hatten aber zum Glück nichts dagegen.

Der Brautstrauß ist von der tollen Heide Dath.

Hochzeit am Tegernsee

Rottach-Egern

Was für eine besondere Zeit die ich mit Christina und Sven am Tegernsee verbringen konnte. Die Fotos haben es endlich auch auf meine Website geschafft.

Schaut euch die Reportage an. Zur Erinnerung: hier findet ihr auch die Fotos vom Engagement Shooting.

Mit dem Golfcaddy zur Fotosession

Eine Vorschau von Svenja und Martin

Während die Gäste unter Anleitung des Golftrainers ihren Abschlag verbessern, haben wir uns die Zeit damit vertrieben den so rasanten Tag etwas zu entschleunigen. Unter anderem ist dabei dieses Foto zwischen den Golfcaddies entstanden.

Was für ein toller Tag - und was für eine wilde Partynacht! Ich berichte später mal im Detail :-)

Hochzeit in Duisburg und Geldern

Verena und Andreas - eine Vorschau

Wer sagt, dass man vor Regen am Hochzeitstag Angst haben sollte? Gestern hatten wir einen bunten Strauß vom Wettergott - Sonne, Regen, Wolken, Sonne, Regen usw..

Alle sind trocken geblieben, vor allem die Gäste mit den Pferdemasken. Aber dazu später mal mehr.